Suche in der Welt - gib Wörter oder Wortteile ein

Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content

#Sardinia

Sardinien

#Sardinia Visit Sardinia Relaxen Sie in Ihrem Sardinien Urlaub und lassen Sie die atemberaubende Schönheit der Insel auf sich wirken. Als die zweitgrößte Insel des Mittelmeers, bietet Ihnen Sardinien eine atemberaubende Küste, mit weißen Sandstränden, klarem smaragdgrünem Wasser, felsige Buchten und kleine charmante Inseln zum entdecken....

Vergleichen Preise für Reise und Unterkunft

Nur ein Klick - probieren Sie die Multi-Suchmaschine für die günstigsten Reisen und Aufenthalte aus, durchsuchen Sie die Suchmaschine auf mehr als 700 verschiedenen Websites, um die günstigsten Angebote zu finden.

Sehenswürdigkeiten im Video

Lassen Sie sich in einem Video über das Reiseziel inspirieren

Urlaubsreise Italien – Sardinien

Sardinien ist eine besonders vielfältige, kontrastreiche Insel. Das zeigt sich nicht nur darin, wie verschieden ihre immer zahlreicher werdenden Bewunderer sind. Feinsandige Strände, einsame Buchten und elegante Badeorte, aber auch die felsigen Steilküsten und das karge Hinterland ziehen jeden Besucher unwillkürlich in ihren Bann. Die in jeder Hinsicht abwechslungsreiche Landschaft besticht durch ihre Ursprünglichkeit. Das Meer verzaubert durch leuchtende Farben in allen Blautönen und ist kristallklar.

Betonburgen und Massentourismus gibt es auf Sardinien nicht, denn das verbietet die strenge Bauregelung der Insel. Daher findet der begeisterte Feriengast noch immer eine intakte Urlaubswelt und unberührte Natur vor. Die 24 000 Quadratmeter große, spärlich besiedelte Insel mit den schönsten Stränden des Mittelmeers ist unterteilt in vier Provinzen: Sassari im Nord-Westen, Nuoro im Osten, Oristano im Süd-Westen und Cagliari im Süden.

Sarden sind keine Italiener, darauf legen die 1,6 Millionen Einwohner Sardiniens sehr großen Wert. Zwar denkt fast niemand an einen Kleinstaat Sardinien, aber von Rom bevormunden lassen möchte sich deswegen noch lange keiner.

Auf Sardinien zeugt ein breites Angebot an Kunst- und Kulturgütern von der äußerst wechselhaften Geschichte der Insel. Immer wieder wurde sie von den unterschiedlichsten Stämmen und Völkern eingenommen. Segel am Horizont brachten Angst, denn: Wer über das Meer kommt, ist ein Dieb, sagt ein altes sardisches Sprichwort. Durch die Jahrhunderte landeten immer wieder fremde Eroberer auf der Insel, denn die Steine der Insel bergen Bodenschätze wie Silber, Kupfer, Blei und Gold. Die Sarden selbst zogen sich immer mehr ins Innere des Landes zurück. Die Küsten und fruchtbaren Ebene gehörten nacheinander den verschiedenen Invasoren.

Besonders die Nuraghen, Steintürme, die eine Höhe von über zwölf Metern erreichen können, erinnern auf ganz Sardinien an die ersten Bewohner der Insel, die Nuragher. Die aus Spanien oder Libyen stammenden Belagerer standen in regem wirtschaftlichen und kulturellen Austausch mit anderen mediterranen Kulturen und entwickelten sich zwischen 1800 bis 700 vor Christus zu einer der größten frühgeschichtlichen Inselkulturen im Mittelmeerraum. Die aus tonnenschweren Steinen errichteten Nuraghen, die aufgefüllt mit kleineren Steinen absolut einsturzsicher waren, standen untereinander in Sichtkontakt und bildeten so eine kaum zu durchbrechende Verteidigungslinie. 7 000 der auffälligen und geheimnisvollen Turmbauten beherrschen noch heute das Landschaftsbild.

Feiern können die Sarden – und das, wenn es sein muss, sogar tagelang. Die meisten ihrer Feste sind sehr traditionell, wie eigentlich alles auf Sardinien, und haben einen religiösen Hintergrund. Auch wenn sich hier heidnische Mythen und christlicher Glaube gerne mischen. Höhepunkte der Festlichkeiten auf der Insel sind Karneval, Ostern und die Feste der Schutzheiligen. Dann haben die Geschäfte und Banken geschlossen und selbst die Bauern gehen nicht auf die Felder.

In den Bergen im Inneren des Landes treiben an Carnevale wüste Kerle mit grimmigen Marken ihr Unwesen und veranschaulichen den Kampf der Menschen mit den Naturmächten. Der Winter wird vertrieben.

Ein tief empfundenes religiöses Ereignis ist die settimana Santa, die Osterwoche. In vielen Dörfern werden die Leiden und die Auferstehung Christi in Bußprozessionen und Passionsspielen mitempfunden. Die gesamte Bevölkerung nimmt daran teil. In den Bergdörfern werden die Feierlichkeiten jedoch meistens eher heiter begangen und die Trachten sind äußerst farbenfroh.

Urlaub in Cagliari Provinz

Die Costa Verde in der Provinz Cagliari war über viele Jahre der Geheimtipp zivilisationsmüder Sardinienreisender. Ein paar Konserven und der auf den endlosen Sandstränden einer atemberaubenden Dünenlandschaft ausgerollte Schlafsack reichten aus, um den Alltag für Wochen vergessen zu können. Noch heute ist dieser Küstenabschnitt großteils nur zu Fuß erreichbar. Die Sandberge mit seltenen Tier- und Pflanzenarten sind bis zu 300 Meter hoch.

Tagelange Regenfälle sorgten dafür, dass 1949 ein Hügel bei Barumini ins Rutschen kam. Dabei wurden alte Mauern und Grundrisse sichtbar. Die mittlerweile von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannte Nuraghe Su Nuraxi ist besonders wegen der einzigartigen Entdeckungen in ihrem Inneren so interessant. Ein punischer Altar und tausende von Terrakottalampen wurden in der bis hin zur Zeit der römisch-punischen Herrschaft bewohnten Anlage gefunden.

In der Hauptstadt und zugleich größten Stadt Sardiniens, in Cagliari und deren Umgebung leben etwa dreißig Prozent der sardischen Bevölkerung im Ballungsraum. Das macht Cagliari zum pulsierenden Zentrum der Mittelmeerinsel, die viel zu bieten hat. Teure Geschäfte und Boutiquen ebenso wie der typische kleine Alimentari, moderne Einkaufsstraßen, aber auch heruntergekommene, enge Gassen, in die kaum Tageslicht dringt, machen die zwischen modernem Großstadtflair und mittelalterlichen Welt schwankende Metropole aus. Die Delikatessläden der lauten, aktiven, bisweilen hektischen und chaotischen Provinzhauptstadt sind sündhaft teuer – wirklich lohnend sind hier nur die Einkäufe in den zahlreichen Gold- und Silberschmieden im Marina- und im Castello-Viertel, wo auch lebhafte Cafes und herrliche Restaurants liegen.

Bis auf das mittelalterliche Castello mit Dom sowie die Paläste von Erzbischof, Vizekönig und Adelsfamilie dominieren barocke Fassaden und Kuppeln die Altstadt. In der Casa di Tigellio, einem Stadtviertel aus römischer Zeit, bekommt man in drei Atriumhäusern und einem Badehaus einen Eindruck vom Leben der damaligen Epoche.

Wie eine Burg befestigt und noch immer nur durch die beiden Stadttore zu betreten, ruht die Altstadt erhaben auf einem Berg. Der heutige Zugang über die Bastione San Remy in der Via Manno wurde erst im 18. Jahrhundert geschaffen und in Form einer Aussichtsterrasse angelegt. Dies ermöglicht einen fantastischen Blick über die Stadt und auf den Hafen. Die Terrassen sind ein beliebter Treffpunkt, besonders für die Studenten der nahe gelegenen Universität.

Die Kirche Santa Maria di Bonara mit ihren wuchtigen Barockfassaden und ausladender Freitreppe ist eine viel besuchte Wallfahrtskirche und gleichzeitig einer der großartigsten Aussichtspunkte auf die Stadt und den Golfo degli Angeli. 1370 soll hier ein wundertätiges Madonnenbild gestrandet sein, nachdem es in einer Kiste von einem Schiff in Seenot über Bord geworfen wurde. Die Madonna wurde Schutzpatronin der Fischer und Seeleute und schließlich auch der Insel Sardinien.

Mitten durch die Lagunen der eigentlich so fruchtbaren Campidano-Ebene führen in der Umgebung von Cagliari Schnellstraßen. Industrieschornsteine bestimmen das Landschaftsbild. Um Iglesias herum sorgen Hüttenwerke, Ruinen alter Fabriken und Abraumhalden dafür, dass die Spuren von drei Jahrtausenden sardischen Bergbaus unübersehbar bleiben. Der Landschaft wurde beim Abbau von Silber, Blei, Zink und Kupfer schwerer Schaden zugefügt. In der Altstadt, von deren turmbewehrten Stadtmauer noch Teile stehen, zeugen einige Bauwerke noch von dem ehemaligen Reichtum einer lange privilegierten Stadt.

In Serpentinen schlängelt sich die Küstenstraße über Kaps und Buchten von Cagliari nach Villasimius. Stichstraßen führen zu Feriensiedlungen und paradiesischen Stränden, wo Bäume und angelegte Gärten blühende Oasen in der sonst kargen Granitlandschaft bilden. Die Traumstrände an der Costa Rei, von denen die Sarden auf der ganzen Insel schwärmen, machen Villasimius zu einem beliebten Ferienort. Keine andere Region auf Sardinien bietet so viele und so unterschiedliche Strände dicht an dicht. Granit, der in hellkörnigen Sand zerfällt, von Wasser glatt polierte Steine und Felszungen, feinsandige Buchten und raue Felsküsten, lange Sandstrände und Klippen liegen hier direkt nebeneinander. An den Stränden sind alle gängigen Wassersportarten möglich.

Urlaub in Nuoro Provinz

Im Norden der Provinz Nuoro vier Kilometer landeinwärts im Flusstal des Temo liegt die Kleinstadt Bosa. Der Temo ist der einzige schiffbare Fluss Sardiniens. Allerdings gilt auch das nur für kleine Boote. Die Uferstraße von Bosa ist palmenbestanden, Ruhe herrscht auf den mit altem Kieselpflaster versehenen Straßen und Plätzen. Durch die Altstadt führt eine Treppe zu der von Genuesen errichteten Burg Castello di Malaspina mit Mauerring und Türmen, von wo aus man einen traumhaften Ausblick auf Bosa und die Mündung des Temo ins Meer hat.

Mitten in den Bergen Sardiniens liegt die Giara di Gesturi, eine mit Macchia und Korkeichen bewachsene Basalthochfläche in deren undurchlässigen Gestein sich große Wasserflächen befinden, die selbst im Sommer nicht ganz austrocknen. Diese flachen Wasserbecken dienen neben unzähligen Ziegen, Schafen und halbverwilderten Hausschweinen den rund 1 500 in völliger Freiheit in kleinen Herden lebenden Pferden als Tränke. Bei den Pferden handelt es sich um die verwilderten Nachkommen der Tiere aus der Zeit der Nuragher, der ersten Bewohnern der Insel. Außerdem stammt fast die gesamte italienische Korkproduktion aus den Bergen Sardiniens. Alle neun Jahre kann die Korkrinde von den Bäumen geschält werden. Die Stämme leuchten dann rot, bis der neue Kork nachwächst.

Das wohl bekannteste Dorf der Insel – ein Ort von Blutrache, Banditen und Rebellion gegen den Staat – ist sicherlich Orgosolo. Auffällig sind die große Polizeikaserne und die vielen Murales, sogar in versteckten Seitenstraßen. Die Murales drücken aus, was die Einheimischen beschäftigt. Die politischen Wandmalereien richten sich gegen Arbeitslosigkeit, Auswanderung, die soziale Lage der Hirten, die längst nicht alle auch Herdenbesitzer sind, gegen die Diskriminierung der Sarden im eigenen Land aber auch gegen die Angst, Fremde im eigenen Land zu werden, da Militär und Hotelmultis die Insel immer mehr für sich beanspruchen. Auge um Auge, Zahn um Zahn, das galt hier in der Barbagia, dem Land der Barbaren, das von den Römern nie richtig erobert werden konnte, noch in jüngster Vergangenheit.

Ein großartige Panoramastraße und verträumte Buchten, die nur mit dem Boot zu erreichen sind, erwarten den Urlauber in Dorgali. Versteckt durch hohe Berge war das ehemalige Hirten- und Bauerndorf für Piraten und Sarazenen vom Meer aus nicht zu sehen. Heute findet man hier einen reinen Ferienort.

Auf dem Weg in das Gennargentu-Massiv, einem unregelmäßigen Gebirgskamm aus Granit- und Kalksteinklippen mit im Winter sprudelnden Wasserfällen, kann es immer wieder passieren, dass einem ein Sarde auf seinem Esel begegnet oder aber eine Schafherde die Straße blockiert, denn hier im Innern des Landes ist die karge und raue Heimat der Hirten. Vor der Motorisierung und dem Bau der Straßen blieben die Hirten oft für Wochen draußen in der Einsamkeit der Berge. Dort waren sie ganz auf sich gestellt, ihr Leben war sehr einfach und hart. Heute sind die Hirten dank Auto und Straßen nicht mehr vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen, Käsereien erleichtern den Abtransport und die Verarbeitung der Milch.

Im Gennargentu liegt der höchste Gipfel Sardiniens, der Punta La Marmora mit einer Höhe von 1834 Meter. Das ist eigentlich nicht außergewöhnlich hoch, aber im Vergleich zum Umland wirkt die Bergwelt sehr beeindruckend. Hier kann man spazieren gehen und seinen Badeurlaub mit tollen Trekking-Touren kombinieren. Im Winter, der in dieser Gegend besonders hart und reich an Schnee sein kann, sind sogar Skilifte bei Fonni, dem höchsten Dorf Sardiniens, geöffnet.

Am Westhang des Gennargentu liegt Aritzo, ein Dörfchen, das selbst im heißesten Hochsommer eine grüne Oase mit dichten Kastanienwäldern, Korkeichenhainen, Haselnuss-Sträuchern, sowie unzähligen Obst- und Weingärten ist. Es handelt sich hier um den an Quellen reichsten Ort Sardiniens. Die Bäche sorgen im Sommer für die wohltuende Kühlung.

Zur Ostküste hin brechen die Kalkplatten des Supramonte bis 600 Meter tief ab. Deswegen sind viele Buchten hier nur in langen Tagesmärschen zu Fuß oder aber mit dem Boot über das Meer zu erreichen. Trotz zunehmender touristischer Erschließung gibt es hier noch menschenleere Ufer. Im Winter ziehen die Hirten an diesen Teil der Küste.

Urlaub in Oristano Provinz 

Ganz im Norden der Provinz Oristano, bei Santa Caterina di Pittinura, weicht das dunkele Basaltgestein dem hellen Kalkgestein in plastisch und bizarr gestalteten Felsformationen. Besonders bemerkenswert ist S’Archittu, ein vom Meer ausgewaschener Steinbogen, der vor allem die jungen Sarden zu waghalsigen Sprüngen herausfordert. Die felsige Bucht eignet sich außerdem sehr gut zum Tauchen, aber auch zum Kanu fahren.

Bunt und ausgelassen wird unter offenem Himmel mit Blick auf die Sterne und das Meer im Mondschein bis in die frühen Morgenstunden in den Open-Air-Diskos S’Archittu gefeiert. Vor 23 Uhr sollte man jedoch nicht dort erscheinen. Und Männer ohne weibliche Begleitung werden meist vor der Tür stehen gelassen. Deswegen sollte Mann gleich in der Schlange fragen, ob nicht jemand bereit ist, ihn wenigstens bis über die Eingangsschwelle zu begleiten. Dann steht einem Abend in traumhafter Umgebung nichts mehr im Wege.

Der ganz im Norden der Sinis-Halbinsel gelegene Ort Putzu Idu am Capo Mannu gehört zu den beliebtesten Surf-Gebieten Sardiniens. Hier soll es die besten Wellen geben, da die Küste regelmäßig von starken Winden heimgesucht wird. In Putzu Idu findet zudem jedes Jahr ein Wettbewerb statt, bei dem die schönste Sandburg prämiert wird. Das lockt besonders Familien mit Kindern an die herrlichen Strände.

Wie in einem Western fühlt man sich weiter im Süden der Halbinsel. Und das nicht ohne Grund. In San Salvatore wurden in den sechziger Jahren Italo-Western mit Clint Eastwood gedreht. Heute ist das Dörfchen völlig ausgestorben. Nur einmal im Jahr erwacht es wieder zum Leben, wenn am ersten September hunderte von jungen Männern in weißen Gewändern barfuß aus dem sechs Kilometer entfernten Cabras zur unscheinbaren Kirche San Salvatores und am nächsten Tag wieder zurück nach Cabras laufen. Die Corsa degli scalzi gehört zu den Ritualen des Festes zu Ehren des Heiligen Salvatore. Die jungen Männer tragen dabei die Erlöserstatue, so wie an dem Tage, als die Statue im Laufschritt vor einfallenden Sarazenen in Sicherheit gebracht werden musste. Damals banden sich die Männer Zweige unter die nackten Füße und wirbelten damit so viel Staub auf, dass sich die feindlichen Angreifer einem großen Heer gegenüber glaubten und flüchteten. Das Fest zu Ehren des Heiligen Salvatore dauert neun Tage lang.

Cabras liegt am wohl fischreichsten Binnengewässer Sardiniens. Die meisten Bewohner des Ortes sind noch heute Fischer und fangen Aale, Seebarsche, Meeräschen, Goldbrassen, Garnelen und Sardellen. Die Meeräsche wird besonders geschätzt wegen des Rogens, aus dem die Bottarga, der sardische “Kaviar” gemacht wird.

Bei San Giovanni und Is Arutas ist die Küste flach. Feingeschliffene Quarzkieselstrände wechseln sich ab mit zernagten, messerscharfen Steinklippen. Die Strände sind wunderschön weiß, herrlich lang und umringt von wild wachsendem Macchia-Gebüsch.

Ganz in der Nähe von San Giovanni di Sinis befindet sich das um 730 vor Christus gegründete Tharros, auch Tharras, Tarrae oder Tarras genannt. Allerdings sind von der phönizisch-punischen Stadt heute nur noch Ruinen zu sehen. Die ehemals reiche Handelskolonie und Hafenstadt musste um 1070 wegen ständigen Sarazenen- und Piratenüberfällen aufgegeben werden. Neues Zentrum der Region wurde das rund 20 Kilometer westlich gelegene Oristano.

Historisch Interessierten wird in Tharros einiges geboten. Heute findet man dort wohlerhaltene Straßen mit verfallenen Wohnvierteln, Tempeln und Thermen. Sehenswert ist unter anderem der Demetra-Tempel, eine punische Opferstätte, die zur Versöhnung der Götter angelegt wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Castellum acquae, die römische Nekropolis (“Totenstadt”), zahlreiche antike Gebäude und der ehemalige Hafen von Tharros, der mittlerweile fast komplett vom Meer verschluckt wurde.

Doch nicht nur die altertümlichen, typisch westsardinischen Sehenswürdigkeiten der Stadt sind bemerkenswert. Tharros besticht auch durch seine wunderschöne Lage: Vom einem Hügel aus hat man eine augezeichnete Aussicht auf den Golf von Oristano. An der felsigen Küstenlandschaft entlang gelangt man wieder an die Strände von San Giovanni di Sinis.

Kurz vor dem Kap befindet sich eine der ältesten Kirchen Sardiniens aus dem 5. Jahrhundert, die Chiesa San Giovanni di Sinis. Heute hält man diesen dreischiffigen byzantinischen Kuppelbau für den ehemaligen Mittelpunkt der zerstörten punischen Stadt. Besonders von innen ist die Kirche sehr eindrucksvoll.

Einer der zahlreichen spanischen Türme der Sinis-Halbinsel überragt die herrliche Badelandschaft und den kleinen Yachthafen von Torre Grande. An dem endlos scheinenden, feinen, goldgelben Sandstrand führt eine mit Pinien und Palmen gesäumte Strandpromenade entlang, wo an warmen Sommerabenden das touristische Leben pulsiert. Hier gibt es Cafes und Straßenverkäufer, hier wird Musik gemacht, es werden Turniere ausgetragen, im August findet die Sartigliedda, eine Mini-Sartiglia statt, bei der Reiter ihre Kräfte messen, unternehmungslustige Jugendliche treffen sich vor dem Disko-Besuch, Feriengäste flanieren auf und ab.

Urlaub in Sassari Provinz 

An der Costa Smeralda, der Smaragdküste im Nord-Osten der Provinz Sassari befinden sich ohne Zweifel die schönsten und reizvollsten Strände Sardiniens. Samtwasser, wie man es sonst nur in der Karibik findet, trifft hier auf makellose weiße Sandstrände. Genießen lässt sich dieses Paradies allerdings nur zwischen sechs und acht Uhr morgens. Danach strömen die Touristen in Scharen und sehr bald ist der Strand fürchterlich überfüllt. Mehr als die Hälfte aller Sardinienreisenden macht Ferien an der Costa Smeralda. Das ist wohl der Makel, den ansonsten so makellose Strände mit sich bringen.

Als Zentrum der Traumküste entstand völlig neu die elegante Hafenstadt Porto Cervo. In den schmalen Gässchen des Ortes reiht sich eine Edelboutique an die andere. Nicht zuletzt durch ihren luxuriösen Yachthafen ist das noble Städtchen zu einem internationalen Treffpunkt geworden. Auch der Pevero Golf Club, einer der europäischen Top-Golfplätze, befindet sich bei Porto Cervo, der ersten Adresse an der Costa Smeralda und funkelndem Mittelpunkt der ohnehin glanzvollen Küste. An den traumhaft breiten Stränden südlich von Porto Cervo mit Dünenlandschaften, ähnlich denen, die man von der Nordsee kennt, hat man einen hervorragenden Blick auf die überaus beeindruckenden Yachten, die in der Nähe der Küste vor Anker liegen und kann den Paparazzi dabei zusehen, wie sie mit riesengroßen Objektiven die Luxusboote nach Berühmtheiten absuchen. Ist man jedoch mehr an sportlichen Aktivitäten interessiert, dann kann man an den Stränden rund um die Costa Smeralda bestens surfen.

Auf dem Weg zum Capo Testa, dem nördlichsten und damit von Korsika am wenigsten weit entfernten Punkt Sardiniens, kommt man am Wahrzeichen der Region Gallura vorbei: An einem Felsen in Form eines Bären am Capo d’Orso, dem Bärenkap. Die zerklüfteten Berge nehmen hier die bizarrsten Formen an und erinnern an Elefanten, Drachen – und eben an den Bären. Von hier hat man einen der schönsten Blicke auf die Gallura.

Nur zwölf Kilometer trennen Korsika und Sardinien bei S. Teresa di Gallura am Capo Testa, in dessen Nähe sich auch das Valle della Luna befindet. Dort wurde in einem schmalen Naturhafen der Stein gebrochen und bearbeitet. Einige Säulen warten hier seit 800 Jahren auf ihren Abtransport für den Bau des Doms von Pisa. Fährt man nachts durch diese bizarre Mondlandschaft des ehemaligen Hippie-Paradieses, erscheint einem alles ganz unwirklich und ein wenig unheimlich. Der Name „Tal des Mondes“ bekommt im silbrigen Licht des Mondes eine ganz neue Bedeutung.

Castelsardo heißt das Küstenstädtchen, das einen Felsenklotz direkt über dem Meer einnimmt. Enge Gassen und Treppenwege sorgen dafür, dass hier wenig Autos unterwegs sind. Die Alten sitzen gerne auf den Stufen oder auf wackeligen Korbstühlen vor der Haustür und sorgen so für eine einladende Szenerie. Die Gegend um Castelsardo ist sehr beliebt bei Radfahrern und Mountain-Bikern. Am nordwestlichen Zipfel Sardiniens liegt die Insel Asinara. Die ehemalige Strafkolonie auf der noch vor wenigen Jahren ein Hochsicherheitsgefängnis unter anderem Mafiabossen als Heimat diente, ist heute ein sehr interessanter Naturpark. Obwohl die Insel nur zwei Kilometer vom Festland entfernt liegt, war eine Flucht von dort unmöglich. Die starken Strömungen forderten immer wieder Tote. Ohne Genehmigung bleibt die Insel nach wie vor für Besucher unerreichbar. Besonderheit heute sind die verwilderten weißen Esel mit blauen Augen, die sich dort ungestört vermehren.

In der Nähe der Insel befindet sich die lebhafte Handelsmetropole Sassari, die schnell zur zweiten Stadt nach der Hauptstadt Cagliari wurde. Die sichtlich wohlhabende Stadt besticht durch den Kontrast zwischen den modernen, weitläufigen Vierteln und dem mittelalterlichen, engen Stadtkern rund um die Kathedrale San Nicola, mit seinen schmalen, großenteils nicht befahrbaren Gassen und den hellen Häusern und Plätzen. Wunderschön und weithin sichtbar steht in der Nähe von Sassari die Basilika Santissima Trinita de Saccargia. Die ehemalige Abtei wurde von seinen Baumeistern aus dunklem Basalt und hellem Kalkstein zu einem Meisterwerk der pisanischen Romanik gefügt.

Schnell fällt auf, dass die Hauptstadt des sardischen Tourismus Alghero anders ist als die anderen sardischen Städte. 400 Jahre lang war der Ort im 14. Jahrhundert von Spaniern besetzt. Die Straßennamen sind zweisprachig und erinnern noch immer an die spanisch-katalanische Vergangenheit. Die Altstadt wirkt wie ein großer Basar. Bekannt ist die Stadt für den hier hergestellten Korallen- und Goldschmuck. Die beneidenswert malerische Lage macht sie zur einer beliebten Ferienstadt. Neben dem Tourismus sind heute Oliven die zweite Einkommensquelle, wie die großen Olivenhaine in der Umgebung der Stadt zeigen. Im angrenzenden Hinterland werden einige der besten Weinsorten Sardiniens produziert.

+ Information

Unten finden Sie Bonusinformationen über die Stadt. Sie können die Stadt im Abschnitt über die Bewertungen der Besucher sehen und bewerten

Alghero–Fertilia Airport

#AHO #Airport Alghero–Fertilia Airport Alghero - Riviera del Corallo Airport / Aeroporto di Alghero - Riviera del Corallo Regione Nuraghe Biancu 07041 Alghero SS Italy Airport website IATA: AHO ICAO: LIEA ARRIVALS DEPARTURES Airport Information, Transfer, Hotel, City Guide, Tourist Information Alghero Fertilia Airport Arrivals powered by Airportia Alghero Fertilia Airport Departures powered by Airportia

Cagliari Elmas Airport

#CAG #Airport Cagliari Elmas Airport Cagliari Elmas Airport International "Mario Mameli" / Aeroporto di Cagliari Via dei Trasvolatori 09067 Elmas CA Italy Airport website IATA: CAG ICAO: LIEE ARRIVALS DEPARTURES Airport Information, Transfer, Hotel, City Guide, Tourist Information Cagliari Elmas Airport Arrivals powered by Airportia Cagliari Elmas Airport Departures powered by Airportia

FS Stazione di Cagliari

FS Cagliari Stazione Cagliari Via Sassari 7A 09123 Cagliari Italy Station Information, Transfer, Hotel, City Guide, Tourist Information

FS Stazione di Sassari

FS Sassari Stazione Sassari 07100 Sassari Italy Station Information, Transfer, Hotel, City Guide, Tourist Information

Links zu sozialen Medien

Error decoding the Instagram API json

Top 10 beliebte Hashtags auf unseren Websites:

#Reisen #Fluge #Flugreisen #Hotel #Reiseblog #Stadtfuhrer #Hotelsuche #Apartment #Zugreise #Flugsuchen

Andere beliebte Hashtags:

#Sardinia #Italy #iItaly #VisitItaly